THE LETTNERS COMBO - "Dirty Roots"

THE LETTNERS COMBO - "Dirty Roots"

röhrt, kreischt, trenzt, schmalzt sich durch Liebesfreud und -leid im Stile der 50ies. #localheroes

Ort: Findling

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Beschreibung

 

The Lettners Combo röhrt, kreischt, trenzt, rockt und schmalzt sich durch Liebesfreud und -leid im Stile der 50ies. Mit Pathos und Schmutz, streng analog, stilistisch nicht so puristisch, komponieren die Urväter der Combo Sweethard (voc, git) und Honeyboy (harp) Lettner und jagen, angetrieben von der pumpenden Tuba des H-G. Gutternigg und der pointierten Trommelei von Herrn Luger durch überhitzte Südstaaten Tage.

Der Sound, konsequent ungekünstelt, mit großem Augenmerk auf Authentizität wird für jede Nummer eigens kreiert und bewegt sich zwischen New Orleans und Tennessee, Country und Western, ja sogar Rock und Roll, selbst Blue und Grass stehen Pate.

"Die Combo aus Oberösterreich lässt ihre Herkunft vergessen, weil sie klingt, als wäre sie in den Südstaaten der USA zu Hause und hätte nie andere Musik gespielt als jene, die man zwischen Louisiana und Tennessee hegt und pflegt. Ungekünstelt, echt, voller Energie und Freude am musikalischen Tun, ohne auch nur einmal einen kurzen Moment den Anschein zu erwecken, auf den Geschmack der Mitte zu achten." - Reinhold Gruber, OÖN Was ist los?

Die Entstehung der The Lettners Combo
Ihre Mutter war längst Richtung Twickenham durchgebrannt, um der kulturellen Einöde Pabneukirchens zu entfliehen. Durch ihren Großvater Hannibal kamen die Lettner-Brüder Jörg „Honeyboy” und Tom „Sweethard” recht früh mit Country-Blues und Rock´n´Roll in Berührung. Hannibal Lettner, selbst charismatisches Enfant terrible der Mühlviertler Fleischhacker-Szene, war nämlich Elvis-Fan der ersten Stunde.

Nachdem ebendieser Hannibal die Motiv-Wurscht erfunden hatte - zuerst nur „Tannenbaum-Extra” in der Adventzeit - erlangte er zweifelhaften Ruhm durch einen Rechtsstreit mit Colonel Parker, dem Manager von Elvis, der behauptete, H. Lettner würde unlizenzierte Elvis-Extrawurscht herstellen und vertreiben. Das stimmte auch.

In diesem Umfeld, in den gefliesten, UV-Licht durchfluteten, kalten, halligen Räumen der Fleischhauerei Lettner, Pabneukirchen, wurde die Wurst gestopft, aus der die Brüder Lettner Jahre später den „dirty sound” pressten. Nach dem bis heute nicht restlos geklärten Tod des Meisters Hannibal - es hatte mit einer Faschiermaschine zu tun - wuchsen sie getrennt auf, Sweethard bei den barmherzigen Oblatinnen und Honeyboy bei den Roten Falken. Erst im mittleren Erwachsenenalter trafen sie sich auf der Raststation Ansfelden wieder.

In Sweethards Autoradio lief Hank Williams, während er genüsslich seine Leberkassemmel verzehrte. Honeyboy, selbst bislang nur dem Blues verfallen, wurde von dieser Musik magisch angezogen - und vom Leberkas. Aus der ziemlich versifften Fußgänger-Unterführung, die die Rastplätze Ansfelden Süd und Nord verbindet, kamen Herr Luger mit seinen Trommeln und Hans-Georg zu Gutternigg, eine Tuba schleppend, vom letzten Gig eines Drum and Bass-Projektes und wollten eigentlich nur heim. Der lapidaren Aufforderung eines Sattelzug-Chauffeurs „Spüts amoi wos” Folge leistend, entstanden die ersten Takte „dirty roots”.

Aktueller Tonträger: The Lettners Combo - Dirty Roots (Plan9trashrecords 2024)
Aktuelle Videos: thelettners.com

Tickets: € 28,-/€ 24,-