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Gegenwartskunst, Kulinarium und Natur in der ehemaligen SteingutfabrikEin optisch außergewöhnliches Kulturquartier: Das Kulturhaus Bruckmühle im Landschaftsschutzgebiet hat an der Feldaist die Industriearchitektur der beiden Hauptgebäude der Steingutfabrik mit einem überdimensionalen Stein vergrößert, der nach den Plänen der Architekten Riepl Riepl schlicht in die Landschaft gesetzt ist. Eine flexible mehrschiffige Halle bildet die Verbindung und ist der zentrale, multifunktionale Raum und Haupteingang zugleich. Die Fassade - zusammen mit einer zwei geschosshohen Verglasung an der Ostseite der Stahl-, Beton und Glaskonstruktion öffnet den Zentralraum in beide Richtungen hin zur Natur und Feldaist.
Die Gesamtanlage versteht sich als Quartier für ein ambitioniertes Kunst- und Kulturprogramm und als Hintergrund vielfältiger Aktivitäten und Produktionen der darstellenden und bildenden Kunst. Das vielfältige Kultur- und Theaterangebot, die Kunstausstellungen und die Sammlung der Galerie, das Kunstvermittlungsangebot und das damit verbundene Atelier mit seiner Druckwerkstatt, das ganzjährige musikalische Repertoire einer Landesmusikschule sowie ein auf die Region abgestimmtes Kulinarium, das allen Gästen individuell und auf Wunsch im gesamten Quartier serviert werden kann, sorgen für einen durchgehenden spannungsvollen Kontrast in der Bruckmühle.
Über vierhunderttausend Menschen haben seit 1999 die Bruckmühle besucht. Damit
zählt das Kulturhaus zu den bestbesuchten Kulturhäusern am Lande.
Maßgeschneiderte Angebote für Individualisten, Kunstinteressierte und Gruppen
Sie möchten alleine oder mit Ihrer Gruppe die Bruckmühle und die Ausstellung der
Galerie 4230 besuchen? – Herzlich willkommen!
Die Bruckmühle bietet Führungen an den Wochenenden ebenso an, wie Führungen
zu speziell vereinbarten Terminen.
Tourismus-Kooperationen zu speziellen Konditionen und Packages:
Informationen zu unseren Tourismus-Angeboten:
tourismus@bruckmuehle.at
Bruckmühle
Bahnhofstraße 12
4230 Pregarten
07236/2570  PREGARTEN – Die KULTURSTADTDer wirtschaftliche Einfluss Pregartens lässt sich bis zurück in das Hochmittelalter
verfolgen und wirkte sich auch kulturell positiv aus. Heute noch zeugen Bauwerke,
Fassaden oder der Marktplatz vom Glanz dieser Zeit. Zu den wohl ältesten und auch
bedeutendsten Bauwerken zählen das „Bäckenhaus” (das heutige "Lehnerhaus", Stadtplatz 13), wo heute das Heimatmuseum untergebracht ist, die Bruckmühle, einst der Sitz der Ersten OÖ. Steingutfabrik und gegenwärtig durch Adaptierung des Architekturbüros Riepl zum
optisch außergewöhnlichsten und größten Kulturhaus am Lande ausgebaut, im
neugotischen Stil errichtet die Kirche St Anna, aber auch Zeugnisse des Jugendstils
und Ornamente (Stadtplatz 17) oder das 1912 errichtete Haus (Parkstraße 1)
erinnern an eine blühende Bauepoche.
Die Lebenswelten Pregartens haben also viele Ursprünge und Verbindungen und die
Kultur, die Menschen, aber auch die Landwirtschaft, das Gewerbe und der Handel
haben Pregarten 2003 zu einer Stadt entwickeln lassen. Waren es damals Waren
und Dinge, so sind es heute die Kaufleute und Kunst- und Kulturschaffende,
Musikerinnen und Schauspieler, die die junge Stadt zum Pulsieren bringen. Als
Produktionsort der Kunst ist Pregarten durch den internationalen Literaturwettbewerb
Schreibkraft, den alljährlichen Kunstsommer mit eigener Theaterproduktion und der
Avantgarde über die Grenzen Oberösterreichs hinaus bekannt. Künstlerinnen und
Künstler, Jazzgrößen, Theaterschaffende und Regisseure sowie sinfonische
Musikschaffende gastieren in der Stadt Pregarten. In den vergangenen Jahren
wurde das Selbstverständnis der jungen Stadt als Kultur- und Bildungsstadt immer
weiter ausgebaut und das Kulturhaus Bruckmühle, das neu gestaltete
Heimatmuseum, eine stadteigene Galerie rufen jährlich tausende Gäste nach
Pregarten, die per Bahn oder mit dem Auto, zu Fuß oder auf dem Pferde gerne den
zahlreichen Einladungen folgen.
Heute ist Pregarten eine aufblühende Stadt mit rund 5.000 Einwohnern. Geschäfte,
Handelsbetriebe, Kultureinrichtungen, Schulen und der Fremdenverkehr tragen dazu
bei, dass es Arbeit und Lebensqualität in Pregarten gibt, im sozialen, kulturellen und
politischen Standort 20 km nördlich der Hauptstadt Linz und Teil des Mühlviertler
Kernlands. Die Denkmäler, Museen und die Kulturszene haben der Stadt Pregarten
in den letzten Jahren den Ruf einer Kulturstadt eingebracht.
PREGARTEN – DIE STADT AM FLUSS
Die Standorte der Stadt Pregarten und der Bruckmühle sind auch beliebter
Ausgangs- und Treffpunkt für Wanderungen oder für schnelle Schritte entlang der
Feldaist. Von wenigen bis ausgiebigen Kilometern umfasst ein „Go-Run and Walk”
Feldaistsystem mit guter Beschilderung und Übersichtstafeln an den jeweiligen Start und
Kreuzungspunkten.
Langsame Schritte oder schnelle Schritte entlang des Flusses, über Brücken,
Wurzeln, Feuchtgebiete entlang des Verlaufs des historisch gewachsenen
Flussbettes, von Wiesen und Strecken im Landschaftsschutzgebiet Untere Feldaist.
Zahlreich die Wege, die verleiten in die Natur am Fluss.
Mit den Trendsportarten Wandern, Laufen und Nordic Walking sollten allen
Generationen, Klein und Groß, Jung und Alt die optimalen Rahmenbedingungen
geboten werden.
PREGARTEN – FLUSSAUFWÄRTS-FLUSSABWÄRTS
In welche Richtung zu gehen bestimmt die Lust an den Naturschauplätzen, bestimmt
der Appetit. Flußaufwärts in Richtung Kefermarkt führt die romantische Wanderung
vorbei an Naturschauplätzen, dem Pechölstein, an gigantischen Felsformationen
und historischen Gebäuden wie die Kumpfmühle. Die Einkehr im Gasthaus
Bruckmühle oder im Gastgarten am Fluss zu einem Gebräu aus der Region und
bodenständiger Kost stärkt, um flussabwärts weiter zu ziehen an Mühlen und an
sagenumwobenen Kraftplätzen vorbei nach Wartberg in die Kriehmühle, wo
gebratene Forelle als Spezialität angeboten wird.
Und wer ausreichend über Energie und Bewegungslust verfügt, ist eingeladen zu
einem Rundgang durch die Stadt Pregarten, zum Besuch der Kaffeehäuser und
Geschäfte am Stadtplatz, zu einem Spaziergang durch die Tagweinerstraße in
Richtung Erlebnisbad Lagune, zurück zur Minigolfanlage, um in nur wenigen Minuten
die zentral gelegenen Parkplätze der Stadt wieder zu erreichen.
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