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PRESSINFORMATIONEN 2007 PRESSEINFORMATION
Nachlese
Im Kulturhaus Pregarten haben zum zweiten Mal die Goldhaubengruppen der Gemeinden Hagenberg, Pregarten und Wartberg sowie das Kulturhaus Pregarten zum
Adventabend und Benefizkonzert zu Gunsten SOS Kinderdorf Rechtberg eingeladen.
Anlass zur Zusammenkunft gab also wiederum am 30.11. 2007 die Kultur, aber gemeint ist eine ganz besondere Kultur der Zusammenarbeit, Kooperation und Ehrenamtlichkeit vieler Mitwirkender aus dem Bezirk Freistadt.
Die Veranstalter sowie Projektleiter Reinhold Kapusta (SOS Kinderdorf) bedankten sich ganz besonders bei
Herrn Josef Miesenberger, der durch das Programm geführt hat und bei der Autorin Heidelore Raab, weiters galt der Dank den vielen Mitwirkenden:
den Bezirksbauernchor Freistadt unter
Leitung von Franz Stegfellner,
den Lasberger Dreigsang,
die Familienmusik Ziegler aus Hagenberg,
die Hirschbacher Saitenmusi und
Josef Wiesinger und Gottfried Kletzmair mit ihrer Okarinamusi
Kultur ist ein Faktor, der alle Lebensbereiche mitbestimmt und gestaltet.
Wir stehen am Beginn des christlichen Festkreises und die Zeit wird uns als Ankunft, als eine Zeit des Lichtes und der Jahreswende erzählt und durch Bildern in Erfahrung gebracht.
An diesem sehr gut besuchten Adventabend waren es also Texte und sehr starke Klang- und Stimmungsbilder, alles mit dem Ziel, den Reinerlös des Adventabends dem Projektleiter Herrn Reinhold Kapusta zu überreichen und damit einen Beitrag für das SOS Kinderdorf Rechberg zu leisten.
Ein gelungener Adventabend, der "Kulturen verbindet" und im buchstäblichen Sinne sich jeder selbst damit beschenkt.
 FEST 2007 der Stadt Pregarten im Kulturhaus
Liebe Leserinnen und Leser,
am Ende eines erfolgreichen Kultursommers 2007 der Stadt Pregarten mit zahlreichen Kunstbegegnungen, verschiedenen Positionen der Kunstschaffenden, wie die Festinstallation "roter Teppich" von Gabriele Berger und Andreas Buttinger Caspar oder die Rauminstallation „demolish” von Herbert Friedl bis hin zum einmaligen wie zutiefst berührenden Schauspiel „Das Fest” von Thomas Vinterberg bedanke ich mich sehr herzlich bei allen Mitwirkenden. In einer „ZEITUNG” haben wir die „FEST-ZEIT” zusammengefasst und dokumentiert, alles, was Sie im Zeitraum von 42 Tagen miterleben durften.
42 Tage hindurch „FEST 2007 der Stadt Pregarten” hat nicht nur einen Produktionsreichtum der Sprachen der Kunst, der Literatur sowie des Theaters hervorgebracht, sondern wesentlich an einer Kulturentwicklung und somit am Profil der Bruckmühle mitgewirkt. Regisseur Ulf Dückelmann führte in seiner zweiten überzeugenden Inszenierung in der Bruckmühle die Festgäste künstlerisch wie bühnentechnisch und durch hervorragende Leistungen des Schauspielensembles nicht nur in alle „geheimen” Winkel des Hauses, sondern er verstand es sehr gut, die trügerische Idylle der Familie Hansen am Festklischee und schablonenhaften Zeremonien, Schnulzen und Evergreens vorbeizuführen.
Ich bedanke mich auch bei Ihnen, sehr geehrte Fest-Gäste, dieses Kunstprojekt durch Ihren Besuch, durch Ihre Begeisterung und persönliche Werbung dorthin begleitet zu haben, was dieses Kunstprojekt tatsächlich zu einem „FEST” werden ließ.
Jetzt schon lade ich Sie zur Ausstellungseröffnung am 14. September 2007 in das Kulturhaus ein, wo in einer Gruppenausstellung (Karl Mostböck, Franz Blaas u.a.) Werke aus 1970 Kunstpositionen aus 2007 gegenüberstellt werden.
Weiters freue ich mich auf ein Konzert der Jungen Philharmonie Salzburg.
mit Elisabeth Fuchs am 29. September 2007, wofür Sie bereits jetzt Karten reservieren können.
Ich wünsche Ihnen noch eine gelungene Zeit im Sommer und freue mich auf eine Begegnung im Kulturhaus.
Dir. Mag. Roman Scheuchenegger
 Die Junge Philharmonie virtuos und faszinierendVergleichbar mit einer Auftragsarbeit, so die Empfindungen zahlreicher Konzertgäste letzten Samstag beim Konzert der Jungen Philharmonie Salzburg mit der Solistin Christine-Maria Höller auf der Geige. Auf dem Programm stand Astor Piazzolla: „Cuatro Estaciones porteñas (Die 4 Jahreszeiten) und nach der Pause das Streichquartett in d-moll, D 810 „Der Tod und das Mädchen” (Fassung für Streichorchester – Arr.: Junge Philharmonie Salzburg/Elisabeth Fuchs) von Franz Schubert. Es waren aber nicht nur die musikalischen Stimmungsbilder der verschiedenen Jahreszeiten, kunstvoll interpretiert von der mehrfach international ausgezeichneten jungen Solistin Christine-Maria Höller, sondern das gesamte Ensemble um die Dirigentin und Leiterin Elisabeth Fuchs herum, begeisterte erneut die Festgäste an diesem Abend. Allein Sympathie reicht hier nicht aus und so passt der Titel „Der Tod und das Mädchen” auf das ganze Orchesterkonzert, nicht im programmatischen Sinne, sondern im Sinne einer freien musikalischen Paraphrase des Claudius-Gedichtes: Aus einer düsterdramatischen und leidenschaftlich erregten Grundstimmung heraus, aufgehellt durch lichte Momente der Tröstung, der Zuversicht und der Begeisterung in einer Dur-Variation und im Trio. Also „FESTliteratur” eingekleidet in hervorragende musikalische Stimmungsbilder. Dirigentin Elisabeth Fuchs bewies an diesem Abend erneut, Philharmonie zu manifestieren und der Abend endete mit sehr viel Beifall. Konsequenter Weise ist demnach auch in der Philharmonie hörbar, was am Gesamtkonzept „Kunst aus der Zeit” der Bruckmühle längst mit allen Sinnen erlebbar und in der Idee „FEST 2007 der Stadt Pregarten” eingebetet und manifestiert ist. Fortsetzung unbedingt wünschenswert.  Theaterpremiere Das FEST von Thomas VinterbergerDas Familiendrama „Das Fest” hatte im Kulturhaus der Stadt Pregarten Premiere.
Eine heile Familienwelt endet in Zerwürfnisse und Unheil.
Die Bühnenfassung des dänischen Kultfilms „Das Fest” von Thomas Vinterberg erschüttert im Theater der Bruckmühle die Gefühle der zahlreichen feiernden Gäste. Ein Familienfest wird zur Enthüllung des Verbrechens an den eigenen Kindern.
Helge, großartig verkörpert von Wolfgang Hundegger, feiert seinen 60. Geburtstag mit seiner geliebten und treuen (wunderbar gespielt von Maria Knierzinger) Frau, Familie und Freunde. Das Familienoberhaupt, Vorbild und Mittelpunkt des Festes, wird buchstäblich zu Boden gestürzt und mit ihm fällt am Ende auch jede Achtung und Ehrfurcht vor sich selbst und einer verborgenen Welt der Erwachsenen.
Regisseur Ulf Dückelmanns Regietheater führt in seiner zweiten überzeugenden Inszenierung im Kulturhaus (Der Besuch der alten Dame Sommer 2006) die Festgäste künstlerisch wie bühnentechnisch nicht nur in alle „geheimen” Winkel des Hauses, sondern er versteht es sehr gut, die trügerische Idylle der Familie Hansen am Festklischee und schablonenhaften Zeremonien, Schnulzen und Evergreens vorbeizuführen. Da gelingt zunächst nicht einmal dem älteren Sohn Michael, hervorragend gespielt von Jens Claßen, trotz Wortgewalt und strenger Hüter des Familienkodex dieses Drama zu stoppen. Auch nicht Helene, seiner jüngeren Schwester, gespielt von der Schauspielerin Susanna Bihari, die sich entlang eines sehr dünnen „Seelenfadens” bewegt und stellenweise abhebt, um der beklemmenden Situation auszuweichen, kunstvoll und überzeugend. Christians „Wahrheitsrede” deckt alles auf und Anton Nouri in der sehr schwierigen Rolle des gedemütigten, verletzten und verwundeten Sohns reißt sie alle hinein, Schauspieler sowie Zuseher, hinein in seine Zwischenwelten, in sein Fegefeuer und seine inneren Zerrissenheit.
Applaus, der nicht aufhören kann und man fragt sich mit recht, aus Begeisterung oder weil die dadurch entstandene Bertoffenheit endlich ein Ventil hat. Gratulation den VolksschauspielerInnen (Hofer Rudolf, Herbert Fitzinger, Susanna Bodingbauer, Karin Handelbauer u.a.) und der Direktion zu so viel Mut ein so sozialkritisches Sommertheater im Kulturhaus Pregarten zu inszenieren. Jedenfalls kunstvoll und sehenswert. Kunst aus der Zeit.
Weitere Vorstellungen:
13., 15., 20., 21., 27. 28. Juli; 3.4. August 2007, 20 Uhr
Regie und Dramaturgie: Ulf Dückelmann
Regie-und Dramaturgieassistenz: Gudrun Fink
Bühnenidee: Wolfgang Schuster
Licht: Hubert Wolschlager, Lindner Helene
Technik: Robert Doppler
Produktionsleitung: Roman Scheuchenegger
In den Hauptrollen:
Vater: Wolfgang Hundegger
Mutter: Maria Knierzinger
Großvater: Herbert Fitzinger
Sohn Christian: Anton Nouri
Sohn Michael: Jens Claßen
Tochter Helene: Susanna Bihari
Bedienstete Pia: Veronika Schmidinger
Weiters wirken mit:
Susanna Bodingbauer, Dickson Elike, Karin Handlbauer, Erich Herber, Karl Hofer, Lisa Hofer, Rudi Hofer, Barbara Schinko-Tubikanec, Sarah Watzinger, Christoph Wurzer
Direktor
Mag. Roman Scheuchenegger
Bahnhofstraße 12
4230 Pregarten
Telefon: 07236/ 2570
Mobil: 0699/17174230
Mail: roman.scheuchenegger@bruckmuehle.at
Homepage: www.kulturhaus-bruckmuehle.at
 LITERATURNACHT | ManiFESTation der 9 Autorinnen und Autoren aus ÖsterreichLiebe Nahestehende!
Kommt näher! Noch näher.
Dies ist eine Einladung.
Es muss sein.
Nehmt diese Festschrift!
Es muss ein Fest sein.
Ich muss es fest schreiben, an Euch schreiben, Euch zu Gehör bringen:
Ein Fest wird steigen.
Gemeinsam steigen wir, festlich, steigen hinauf, hinaus,
hin zur Festregion.
Ihr seid eingeladen.
Wir sind eingeladen. Gemeinsam in diese Festgegend.
Lassen wir dieses Fest steigen.
Lassen wir uns steigen.
Es wird ein Hochfest mit hohen Festgästen.
Es wird alles festlich bereitet für Euch, für uns - eine festliche Bereitschaft.
Sie soll uns erfassen.
Das Fest wird uns verbinden.
Es wird uns fester verbinden.
Es wird uns höher und fester verbinden.
Das Fest wird für uns bereit stehen.
Wir werden für das Fest bereit stehen.
Alles wird höher zubereitet.
Alles wird weiter oben bereit stehen.
Erhaben ist die Zukunft durch dieses Fest.
Eure Zukunft, unsere Zukunft, durch dieses Fest.
Aufgehoben können wir sein in dieser hohen Zukunft, in diesem Fest, in diesem gemeinsamen, weiter oben Fest, dem Festverbund.
Das Fest ist uns Einladung.
Ihr seid die Festeinladung.
Wir laden uns ein.
Das Fest wird mit uns beladen.
Doch es bleibt fest und ist kein Lastenträger.
Wir sind Festträger. Ihr seid meine Festträger. Ich bin Euer Festträger.
Wir tragen uns weiter nach oben. Wir tragen dieses Fest weiter nach oben.
Und dann ist dieses Fest bei uns eintragen.
Wir vertragen es weiter.
Wir vertragen es höher dort oben, wo das Fest ist, wo unser Fest sein wird, wo wir durch das Fest hinkommen, wo Ihr und ich und das Fest gekommen sein werden, wo uns das Fest hingeführt hat, wo wir uns hinführen werden, eingeladen zum Fest, getragen durch die Einladung, die ausagesprochen wurde, zusammengeführt durch die Einladung, verbunden mit ihr.
Und damit ist ein ausgesprochenes Wir bestimmt, ein festliches ein höher platziertes Wir, ein festgemeinsames Wir, festwirksam orientiert, hoch wirksam, weil ja doch ein Hochfest, wie schon bemerkt, ein Wir wirksam wird. Ein hohes festliches, eines das wir steigen lassen.
Teil 2
Es ist also von einer Einladung gesprochen worden, dass ein Fest steigen würde und es ist daher nun so, dass wir das Fest feiern sollen, wie es fällt. Denn das Fest ist ja oben und es ist daher auf uns gekommen, von oben, vielleicht sogar gefallen. Wenn dieses Fest auf uns gefallen ist, dann ist es wohl auch so, dass dieses Fest uns gefallen sollte, das wir an diesem Fest Gefallen finden sollten. Wir wohl auch aneinander diesen Gefallen finden sollten, wenn es doch unser Fest ist. Ein auf uns gefallenes - das Fest des Wohlgefallens.
Teil 3
Dann ist wohl auch zu klären, warum dieses Fest steigen soll, warum dieses Fest eingefallen ist. Und das fällt nicht schwer, wenn der Gedanke an dieses Fest leicht ist. Denn der Grund für dieses Fest ist zwar ein tiefgehender, aber er liegt weit oben. Der Grund liegt dort oben, und er liegt nicht begraben, sondern er bewegt sich dort oben:
Der Festgrund ist wohl der Himmel, und es ist der Himmel in Bewegung. Es ist kein fester Himmel, sondern ein flüssiger.
Es ist der Himmel, den ich zu mir bewegen gesehen habe, der flüssige erfassbare Himmel.
Es ist der Himmel, der verbinden kann, der eine Verbindung schafft zwischen dem Ich, Du, Er, Sie, Es, Wir, Ihr Sie, der gemeinsame flüssige Himmel.
Es ist ein weiter, großer und weit oben Himmel. Einer, der viel Verbindungsplatz gibt, einer der viel Verbindungskräfte hat, einer, der keine Trennung zulässt.
Ein Fest der Verbinder in seiner Flüssigkeitskraft.
Da gibt es keinen Kanal, keine Stockung; da ist nur dieses flüssige Blau in Hell und Dunkel, Tief und immer tiefer. Die Ferne öffnend, die Weite.
In diesem weiten fernen Himmel, der soviel Steigerung zulässt, der sich und uns immer weiter steigern lässt, immer höher, immer noch mehr und noch.
Und das alles noch verbindend.
Dieser Himmel ist erlebbar.
Dieser Himmel ist besprechbar.
Dieser Himmel ist erfahrbar und weiter zu vermitteln.
Es gibt Sprache von diesem Himmel, flüssige, verbindende, nach oben orientierte Sprache.
Es gibt die Sprecher dieser Sprache.
Es gibt die dieser Sprache Nahestehenden.
Es gibt die Näherkommenden.
Es gibt die Eingeladenen, die zum Näherkommen, zum Höherkommen, zum Fest Eingeladenen
– und es ist dann wohl immer so:
Der flüssige Himmel ist uns immer ein Fest.
Peter Assmann  FESTERÖFFNUNG 24.7.2007PRESSEBERICHT
FEST Stadt Pregarten 2007
Kunst aus der Zeit
Bei prächtigem Wetter lud die Stadt Pregarten vergangenen Sonntag zur Eröffnung der 1. FESTtage 2007 in das Kulturhaus Bruckmühle. Der Einladung folgten zahlreiche Ehrengäste, Wegbegleiter, Förderer sowie Kunstinteressierte. Landtagspräsidentin Angela Orthner sieht darin einen besonderen Auftrag, die Idee eines FESTes in praktische Arbeit umzusetzen, wenn ein Festbegriff zum Manifest und zugleich in ein innovatives Kunst- und Kulturprogramm umgewandelt wird. Die Landtagspräsidentin meinte, die Spaßgesellschaft wird die Welt und unsere Kultur nicht maßgeblich tangieren, aber Kunstschaffende können in ihrem persönlichen Umfeld etwas mitgestalten, verändern. Gestalten viele mit, wie am Beispiel der über 40 Kunstschaffenden des Kultursommers in der Stadt Pregarten, entwickelt sich ein Kulturnetzwerk der Region, des Landes Oberösterreichs. Dieses Ziel verfolgt gerade die Landeskulturabteilung in ihrer breit angelegten Regionaldiskussion über das Kulturleitbild Oberösterreichs. Aber es waren nicht nur kulturpolitische Bekenntnisse am diesem FESTTAG, sondern es waren an der FESTTAFEL, zu der Bürgermeister Anton Scheuwimmer Ehrengäste sowie die MusikerInnen und KünstlerInnen einlud, ein Kulturoptimismus und ein Kulturauftrag zu hören, den der Direktor und künstlerische Leiter Roman Scheuchenegger sofort in praktische Arbeit umzusetzen versteht.
So sind beispielsweise im Kulturhaus neben der gerade eröffneten Ausstellung der 13 Künstlerinnen und Künstler noch eine Literaturnacht am 7.7.2007 sowie die Theaterinszenierung „Das FEST” von Thomas Vinterberg, Premiere am 12.7.2007, zu erwarten.
Die Junge Philharmonie Salzburg ist von Anfang an dabei und begleitet den Kunstprozess bis zum erwarteten Konzertabend am 14. Juli 2007.
FEST = KUNST AUS DER ZEITDie Geschichte einer Festkultur der Bruckmühle reicht bestimmt zurück bis in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, dass einst als Lebens-, Produktions- und Industriestätte den „Freiraum für das Besondere” der Menschen und der Region sicherte. Gleichenfeiern, Bestands- und Mitarbeitsjubiläen, aber auch Betriebserfolge oder Betriebserweiterungen bis hin zu Geburtstagen und Familienfeiern gestalteten den Rhythmus des Alltags in der Bruckmühle. Dieser Wandel setzt sich bis heute fort, nur der Zugang und die Fragestellung nach einer FESTKULTUR ist eine andere geworden. Längst schon spricht man heute nicht mehr von einer Mühle oder einer Keramikmanufaktur in Pregarten. Anstatt dessen hat Pregarten heute ein KULTURHAUS und mit dieser neuen Bestimmung verwandeln sich die Geschichten und mitunter auch die „Geheimnisse” des historischen Gebäudes in eine völlig neue Festkultur.
Deshalb sind Sie, sehr geehrte Leserinnen und Leser herzlich eingeladen, an den umfangreichen Kulturproduktionen im Sommer 2007 teilzunehmen.
FEST 2007 verstehen ist demnach als „Freiraum für das Besondere” in dem mit eigenen Produktionen der Kunst, der Literatur, der Musik und des Theaters der FESTBEGRIFF eine neue Dimension erhält und unsere Wahrnehmung erweitert.
Telefon: 07236/2570 oder Online Reservierung: kulturhaus@bruckmuehle.at
Wir sichern den Freiraum für das Besondere,
die Kunstschaffenden und das Team im Kulturhaus Pregarten
Dir. Mag. Roman Scheuchenegger
 Ein Geheimnis ist gelüftet - Premiere 12.7.2007Pregarten 2007 lüftet ein Geheimnis, wenn Ulf Dückelmann in der Theaterinszenierung „Das Fest” von Thomas Vinterberg (Premiere: 12.7.2007) ein fesselndes Familienfest im weitreichenden Panorama der Bruckmühle als Schwerpunkt des FESTprogramms darbietet. Aber auch die Bildende Kunst, die Junge Philharmonie Salzburg sowie Autorinnen und Autoren werden zeigen, dass Gegenwartskunst in der Auseinandersetzung mit dem FESTBEGRIFF lebendig und voller Überraschungen ist. (Eröffnung: 24.6.2007). Wenn also im Sommer auf der Bühne Schauspiel oder Philharmonie spielt, eine Ausstellung eröffnet wird und Menschen Texte und Ansprachen hören, dann ist in unserer Stadt Pregarten Kultur am Wort vor versammelter Gemeinschaft. Premiere, Buchpräsentation, Vernissage und Konzert sind Kulturinstrumente der Mitteilung und Begegnung. Feiern und Feste sind das Prinzip der kulturellen Unterbrechung des Alltags und elementarer Teil jenes Alltags, wozu wir Sie sehr herzlich einladen, die zahlreichen Kunstangebote von Juni bis August 2007 mit Interesse anzunehmen.
 KONZERTREIHE 2007 JUNGE PHILHARMONIE SALZBURG
In der kommenden Saison 2007 dürfen Sie sich auf zwei Theaterpremieren,
markante Beispiele der Gegenwartskunst und auf ein neues Programm im Kultursommer 2007 erwartungsvoll einstellen.
Wir freuen uns ganz besonders darüber, Ihnen die mittlerweile international geschätzte "Junge Philharmonie Salzburg" unter der künstlerischen Leitung von Elisabeth Fuchs im Rahmen der Konzertreihe 2007 vorstellen zu dürfen.
Liebhaber/innen klassischer Instrumente (Barock, Klassik, Jazz, u.a.) dürfen sich auf weitere Auftritte der Jungen Philharmonie im Kulturhaus Bruckmühle 2007-2008 freuen. Ein Zweijahresvertrag mit Elisabeth Fuchs sichert die musikalische Qualität im Kulturhaus als "Produktionsorts der Sprachen".
Wichtige Termine:
24.6.2007
7.7.2007
14.7.2007
28.9.2007
Weitere Informationen im Programm ...KONZERTREIHE DER JUNGEN PHILHARMONIE SALZBURG 2007
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