FEST | AUSSTELLUNG | 13 Künstlerinnen und Künstler aus ÖsterreichFEST AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Sonntag, 24. Juni 2007, 11 Uhr
Dauer der Ausstellung: 25. Juni bis 4. August 2007
Begrüßungs- und FESTsequenz:
Bürgermeister Anton Scheuwimmer
Vizebürgermeisterin Dir. Helga Hofstadler
Direktor Mag. Roman Scheuchenegger
Fest- Eröffnungssequenz: 1. Landtagspräsidentin Angela Orthner
Performance: Anton Nouri
Musik: Junge Philharmonie Salzburg, Dirigentin Elisabeth Fuchs
Der Titel der diesjährigen FESTausstellung mit 14 Kunstschaffenden aus Österreich im Kulturhaus der Stadt Pregarten ist ein MANIFEST und ein PROGRAMM zugleich.
Die zeitgenössische Kunst präsentiert sich höchst innovativ auf dem gesamten Gelände der Bruckmühle und auch das Flussbett der Aist ist als Teil des Festraums definiert.
 Positionen zum FEST Begriff in From von Malerei, Lichtobjekte, Skulpturen, Installationen und Performance der Künstlerinnen und Künstler sind im Zeitraum der FESTtage 2007 [24.6. - 4.8.2007] ausgestellt:
Peter Assmann
Gabriele Berger
Andreas Buttinger Caspar
Eva Fischer
Herbert Friedl
Ines Höllwarth
Christoph Luger
Elisabeth Vera Rathenböck
Riedl Alois
Riedl Annerose
Heinrich Salzmann
Esther Strauß
Richard Wall
Charlotte Wiesmann
Bildergalerie: FEST 2007 | KUNST AUS DER ZEIT
FESTANSPRACHESehr geehrte Damen Herren!
Geschätzte Festgäste!
Ob an einem Festtag der Mond viel leichter ist vermag ich nicht zu beurteilen. Was in dem Augenblick einer Kunst- und Festbetrachtung geschieht, kann ich nicht voraussagen, doch die einzelnen Kunstschaffenden verstehen darunter ein ManiFEST der Ruhe.
Begrüßen Sie also mit mir alle Kunstschaffenden, Künstlerinnen und Künstler, Autorinnen und Autoren, Schauspielerinnen und Schauspieler, Musikerinnen und Musiker, die uns durch Ideenreichtum, Fantasien, Kreativität sowie hohe fachliche Kompetenz, das „FEST” 2007 der Stadt Pregarten als FEST der KUNST positionieren.
Fest = Verwandlung„Bin weg. Bin unterwegs. Bin im Moment nicht erreichbar.”
Es geht um Abwesenheit und Endtäuschung dort, wenn Einladungen ignoriert werden.
Die Künstlerin Charlotte Wiesmann hebt den „Moment” und das Bedürfnis des Einzelnen nach Kontemplation hervor. Erst dann erscheint uns „der Mond viel leichter”, oder Farbkörper werden zu Festkörpern wie die Künstlerin Ines Höllwarth ihre Lichtinstallation zur Festordnung ausrichtet.
Auch geordnet haben Gabriele Berger und Andreas Buttinger Caspar die Steine der Insel. Ein rotes Band legt sich über den Fluss.
Für wenn, fragt sich?
Wozu, wo doch der Ort unerreichbar ist?
Im selben „Moment” kann dabei „ein sinnliches Gemisch, in dem die Moral biegsam wird” entstehen, so jedenfalls beschreibt Elisabeth Vera Rathenböck den Festzustand.
„Neuverortung”, oder Gehweg als Mittel zum Ortswechsel so die Interpretation von Esther Strauß. Dort wo GEHEN und MARSCHIEREN sich berühren und wo Gewohntes als richtig erklärt wird.
Spätestens hier wird eine gewisse FEST- Ambivalenz sichtbar, spürbar. Fest als Ausbruch einer „zu eng und verlogen empfundenen Gesellschaftssituation, worauf Herbert Friedl und zeitversetzt Ulf Dückelmann mit der Inszenierung „Das FEST” von Thomas Vinterberg in ihrer Arbeit eingehen.
Fest ist wie ein Rest an Frohgemut und feinem Sinn, schreibt Richard Wall.
Wir können, wir dürfen, wir sind es,
schön sein „von der Haarwurzel bis zur Zehenspitze” mit Eva Fischer, wenn von FEST die Rede ist. Wir erleben heute wie Peter Assmann den Festort als Sonderort.
Wer feiert, steigt.
Am Festtag ist der Mond viel leichter.
Ich bitte nun die Küntlerinnen und Künstler der diesjährigen FESTausstellung 2007 sich zu erheben, um Sie namentlich ihnen, dem Festpublikum, vorzustellen:
Peter Assmann, Gabriele Berger, Andreas Buttinger Caspar, Herbert Friedl, Ines Höllwarth, Christoph Luger, Elisabeth Vera Rathenböck, Annerose Riedl, Alois Riedl, Heinrich Salzmann, Richard Wall, Charlotte Wiesmann
An Dieser Stelle bedanke ich mich für alle Mitwirkenden auch hinter den Kulissen, bei den Betrieben, Förderer und Sponsoren, denn SIE sichern mit uns das Besondere
Am Festtag ist der Mond viel leichter.
Fest = Verwandlung
Roman Scheuchenegger 
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