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KUNSTSOMMER 2010 | KASIMIR UND KAROLINE VON ÖDÖN VON HORVÁTH

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Am 2. Juli 2010, 20:00 Uhr heißt es erneut „VORHANG AUF” und ein unterhaltsames Schauspiel nimmt auf dem Gelände der Bruckmühle seinen dramatischen Spielverlauf. Für Sie und das Theaterensemble der Bühne Bruckmühle stellen sich mit diesem Datum auch viele Neuerungen ein, angefangen beim Premierentermin Anfang Juli, bei der Auswahl des Autors Ödön von Horváth und dem Stück „Kasimir und Karoline” unter der Regie von Markus Steinwender aus Salzburg.
Was verbirgt sich sonst noch hinter der Kulturmarke „Kunstsommer 2010”?

Für wenige Wochen wird das Gelände der Bruckmühle zum Spielort und Jahrmarktgelände. Außerdem führen heuer die Kulturwege und Kunstschauplätze ausgehend von der Bahnhofstraße in Richtung Stadtplatz, zur Gutauerstraße und in die Tragweinerstraße. Dort befindet sich in den Geschäften und Schaufenstern der Kaufleute ein Ikebana Skulpturenpark. Freuen Sie sich auch auf das Sommerkonzert der Jungen Philharmonie Salzburg, ein weiteres Schreibkraft Projekt und auf das Kunstprojekt „Best of Kaufleute Pregarten”.
Lassen Sie sich die Eröffnung des Skulpturenparks der Kaufleute am 3. Juli 2010, 18.00 Uhr am Stadtplatz Pregarten nicht entgehen.

Kasimir und Karoline

SOMMERTHEATER
KASIMIR UND KAROLINE VON ÖDÖN VON HORVÁTH

Intendant: Roman Scheuchenegger
Regie/Bühne: Markus Steinwender
Produktionsassistentin: Kathrin Hausberger

Schauspielensemble:
Christian Scharrer (Kasimir)
Melanie Kogler (Karoline)
Daniel Ruben Rüb ( Schürzinger)
Dominik Hohl ( Merkl Franz)
Susanna Bodingbauer (Erna)
Karl Hofer (Rauch)
Erwin Jochinger (Speer)
Miriam Fussenegger (Kellnerin)
Romana Hinterreither (Maria)
Theresa Leimlehner (Kellnerin)
Barbara Schinko-Tubikanec (Elli)
Hans Ruspeckhofer ( Ausrufer)

Licht: Hubert Wohlschlager
Ton: Walter Maurer

Premiere: 02. Juli 2010 | 20.00 Uhr
weitere Termine: 10., 16., 17., 18., 22., 23., 24., 25.7. 2010, jeweils 20.00 Uhr
11.7. - 18.00 Uhr

Sondervorstellungen für Schulen: 6. u. 7. Juli 2010, jeweils 10.00 Uhr

Aufführungsort: Arena Bruckmühle (Freigelände)
Gespielt wird bei jeder Witterung (Decken-warme Kleidung mitbringen)
Bei Regen findet die Inszenierung im Findling statt.

Anspruchsvolles Volksstück | Die Ballade vom arbeitslosen Chauffeur Kasimir und seiner Verlobten Karoline

In einer Szenenfolge um den arbeitslosen Chauffeur Kasimir und seine Verlobte Karoline, beschreibt das 1932 uraufgeführte Stück schonungslos die gesellschaftlichen Probleme in Zeiten der Wirtschaftskrise.

Ödön von Horváth: „Als mein Stück 1932 in Berlin uraufgeführt wurde, schrieb fast die gesamte Presse, es wäre eine Satire auf München und auf das dortige Oktoberfest – ich muß es nicht betonen, daß dies eine völlige Verkennung meiner Absichten war, eine Verwechslung von Schauplatz und Inhalt; es ist überhaupt keine Satire, es ist die Ballade vom arbeitslosen Chauffeur Kasimir und seiner Braut, eine Ballade voll stiller Trauer, gemildert durch Humor, das heißt durch die alltägliche Erkenntnis: »Sterben müssen wir alle!«”

Kasimir geht mit seiner Freundin Karoline auf das Oktoberfest. Kasimir kann seiner Braut nichts bieten, denn er hat seine Arbeit verloren. Er ist deprimiert, es gibt Streit, und Karoline trennt sich von ihrem Verlobten, um sich allein zu amüsieren. Sie trifft einen scheuen jungen Mann, zwei abenteuerlustige, gut betuchte ältere Herren, die für ihre Großzügigkeit Gegenleistungen erwarten, und am Ende sieht Karoline ein, dass sie einen Fehler gemacht hat. Doch Kasimir ist nicht bereit, ihr zu verzeihen.

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